LERNTHERAPIE

Integrative Lerntherapie bedeutet, aus den verschiedensten Richtungen auf die verschiedenen Anteile des Kindes zu schauen und aus den so gesammelten Teilaspekten ein ganzheitliches Bild zu gewinnen.

Es ist hilfreich, Genaues über das Problem zu erfahren. Was genau fällt schwer? Wichtiger noch ist eine konsequent ressourcenorientierte Haltung. In den Stärken des Kindes, seiner Familie und seines Umfeldes liegen die Kräfte und Fähigkeiten, die es für eine Lösung braucht.

So soll sich niemand dauerhaft fühlen müssen:

Leo (9 Jahre)

Verlauf einer Lerntherapie:

Lerntherapie verläuft immer erst mal ähnlich, egal in welchem Bereich die Schwierigkeiten bestehen und auch welche Ursachen sie haben. Eine Lerntherapie im Lernhäuschen ist bei Legasthenie, Dyskalkulie oder unspezifischen Schwierigkeiten möglich.

Es geht mir zunächst um Entlastung und Ermutigung. Jede Lernstörung ist immer auch eine psychische Belastung. Diese Form der Belastung steht zunächst im Vordergrund. Durch die Beschäftigung mit dieser Belastung und ihrer Anerkennung wird es oft erst wieder möglich, sich auch mit den Inhalten des schulischen Lernens zu beschäftigen.

Dann geht es darum, bei jedem einzelnen Kind  herauszufinden, was es schon kann. Die inhaltliche Beschäftigung mit dem Schwierigkeiten bereitenden Bereich beginnt immer da, wo das Kind sich noch sicher fühlt und gut auskennt und sei es bei einem bekannten Buchstaben oder einer Zahl.

Der aktuelle schulische Stoff spielt hier in der Regel keine Rolle.

In der Lerntherapie bauen wir das Können in einer dem jeweiligen Kind angemessenen Zeit Schritt für Schritt auf. Erfahrungsgemäß ist der Beginn noch langsam, ist eine solide Basis dann aber erst mal geschaffen, erhöht sich meist auch die Lerngeschwindigkeit.

Egal in welchem Bereich sich die Schwierigkeit äußert kümmern wir uns um die für ein gelingendes Lernen notwendigen Umstände wie Freude, Neugier, Selbstvertrauen, Aufmerksamkeit, Motivation, das Setzen und Verfolgen erreichbarer eigener Ziele und das Bemerken von Erfolgen.

Dauer einer Lerntherapie:

In den ersten Stunden verschaffe ich mir mit Hilfe von Gesprächen, Testverfahren und Beobachtungen einen ersten Überblick über Gekonntes und (noch) Nicht-Gekonntes.

Gemeinsam vereinbaren wir Ziele, die wir im Laufe der Lerntherapie erweitern, konkretisieren, verändern und anpassen können.

Die Dauer einer Lerntherapie ist sehr unterschiedlich, meist etwa 12-18 Monate. Sie müssen sich nie auf eine Dauer festlegen, können die Lerntherapie auch jederzeit beenden.

Setting und Kosten:

Die Lerntherapie findet in der Regel im Einzelkontakt statt, jeder Termin umfasst 45 oder 60 Minuten, je nachdem was sinnvoll oder machbar ist.

Im Verlaufe der Zeit möchte ich gerne mehrere ausführliche Elterngespräche mit Ihnen führen, die Häufigkeit kann variieren, sollte aber etwa alle 6 Monate stattfinden. Sehr sinnvoll kann es auch sein, ein Gespräch mit der Klassenlehrerin  oder dem Klassenlehrer zu führen.

Eine Lerntherapiestunde von 60 Minuten Dauer kostet 50€, 45 Minuten kosten 40€.